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17. Juli 2010

Laura Bechtolsheimer gewinnt den PHILIPS-Preis
Britischer Sieg in der Grand Prix Kür CDI

Gleichstand in der Kür – und ein Stechen gibt es im Dressursport nicht. Helen Langehanenberg und Laura Bechtolsheimer endeten mit dem exakt gleichen Ergebnis von 71,5 Prozent. Laut Reglement geht der Sieg dann an den Reiter mit der höheren B-Note, und das war Laura Bechtolsheimer auf ihrem 15-jährigen Aarking xx-Sohn Andretti H mit 75 Prozent. „Andretti musste heute schon einige Siegerehrungen gehen, ich glaube, es ist Zeit für ihn, ins Bett zu gehen. Natürlich freue ich mich über den Erfolg. Aber das war nicht ganz die Leistung, die er bringen kann“, so die Britin.

Helen Langehanenberg (Münster) war etwas enttäuscht. „Ich freue mich natürlich über diesen super Erfolg. Doch wenn man so eng an einem Sieg in Aachen vorbei schrammt, ist das natürlich etwas schade“, so die 28-Jährige. Ihre B-Note lag bei 73 Prozent. Platz drei holte sich Victoria Max-Theurer mit dem westfälischen Hengst Eichendorff. „Wir hatten leider zwei Fehler, und ich habe diese Kür schon mit 74 Prozent gewonnen. Doch zu dieser späten Zeit ist es gar nicht so leicht, sein Pferd zu motivieren, und dafür hat er seine Sache sehr gut gemacht“, so die Österreicherin.

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