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17. Juli 2010

Der Joker bleibt liegen, und auch die Zeit stimmt
Der Ire Billy Twomey gewinnt den LANXESS arena Preis

23.05 Uhr – doch Ludger Beerbaum (Riesenbeck)  ist hellwach. Als vorletzter Starter geht der 46-Jährige in den Parcours um den LANXESS arena Preis, eine Progessive-Springprüfung mit Joker. Mit dem elfjährigen, niederländischen Baloubet du Rouet-Sohn Chaman blieb er fehlerfrei, überwand auch den Joker perfekt und verbuchte 65 Punkte, benötigte dafür allerdings 57,10 Sekunden. 0,88 Sekunden schneller erreichte vor ihm der Ire Billy Twomey auf dem zehnjährigen Quickstar-Sohn Tackeray die Ziellinie und gewann das Springen am späten Samstagabend. Rang 3 ging an den Schweizer Pius Schwizer auf dem achtjährigen KWPN-Wallach Verdi II. Schwizer hatte am Nachmittag schon mit Ulysee den „Preis der AachenMünchener“ gewonnen.

Progressivspringen mit Joker – das ist eine etwas andere Prüfungsform, als die Springen auf Fehler und Zeit. Platziert wird nach Bonuspunkten und Zeit. So gibt es für Hindernis 1 einen Punkt, für Hindernis 2 zwei Punkte usw. Das letzte Hindernis, der Joker, wird mit der doppelten Punktzahl bewertet. Bonuspunkte werden nur für fehlerfrei überwundene Hindernisse vergeben. Fällt allerdings zum Schluss des Parcours der Joker-Sprung, so wird die Punktzahl von dem bis dahin errittenen Punktestand abgezogen.

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