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16. Juli 2010
Zwischenstand im DHL-Preis Eventing Dressur
Michael Jung führt vor Ingrid Klimke
„Bisher läuft alles nach Plan“, freute sich Vielseitigkeits-Bundestrainer Hans Melzer. „Letztlich geht es um Nuancen bei den Lektionen, das wäre schon ein Jammern auf hohem Niveau, wollten wir uns beschweren.“ In Führung im DHL-Preis Eventing Dressur beim CHIO Aachen 2010, Weltfest des Pferdesports, liegt momentan Michael Jung auf Weidezaunprofis River of Joy mit 38,20 Punkten gefolgt von
Ingrid Klimke auf FRH Butts Abraxxas mit 40,60 Punkten. Rang drei belegt derzeit der Italiener Stefano Breccarioli auf Apollo van de Wendi Kurt Hoeve. Bereits heute Abend werden zwei von insgesamt drei Wertungsprüfungen entschieden sein, denn das Springen beginnt um 17.30 Uhr im Hauptstadion.
Das Weltfest des Pferdesports ist auch für die „Buschis“ eine Etappe in Richtung Weltreiterspiele in Kentucky. „Wir haben hier neun Pferde, die auf der Longlist für Kentucky stehen, am Start“, berichtet Bundestrainer Melzer. Im Team für den Nationenpreis stehen Dirk Schrade auf dem 14-jährigen Holsteiner King Milford xx-Sohn King Artus, Michael Jung mit dem Baden-Württemberger Rubicell-Sohn Weidezaunprofi’s River of Joy (9), Ingrid Klimke mit dem 13-jährigen Hannoveraner FRH Butts Abraxxas von Heraldik xx und Andreas Dibowski. Er hat den 13-jährigen Heraldik xx-Sohn Euroriding Butts Leon am Start. „Wenn man ein Team aufstellt, kalkuliert man mit den Paaren, die ihre Leistung in den letzten Monaten beständig gezeigt haben“, so Melzer.
Morgen geht es auf die Vielseitigkeitsstrecke, das Herz dieses Sports. „Die Strecke ist gestaltet wie ein Championatskurs. Da können schnell Fehler entstehen, beispielsweise wenn ein Pferd an einem Hindernis vorbeiläuft. Es wird nicht so einfach sein, in der Zeit zu bleiben. Aber das macht auch den Reiz aus, dass die Reiter riskieren müssen, den direkten Weg zu reiten, um in der Optimalzeit zu bleiben“, so Melzer. „Bereits am ersten Wasserhindernis werden einige Schwierigkeiten abfragt, knifflig kann auch die Sunken Road werden. Man muss schon sehr im Gleichgewicht sein und seine Pferde exakt an den Hilfen haben, um hier im Aachener Gelände eine gute Runde zu zeigen“, so Vorjahressieger Frank Ostholt. Er hat sich viel vorgenommen: „Ich will im Springen und Gelände fehlerfrei bleiben. Mein Pferd Mr. Medicott ist in diesem Jahr noch nicht so viele Prüfungen gegangen. Also müssen wir angreifen.“
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