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21. April
2010

„So bunt wie der CHIO.“
Studierende der FH Aachen entwerfen das Plakat zum Weltfest des Pferdesports
Ideenreich, ausgefallen und sehr emotional – so lautet das wohlwollende Urteil der fünfköpfigen Jury über die 19 Plakatentwürfe, die 15 Studierende des Fachbereichs Gestaltung der FH Aachen im Rahmen des Plakatwettbewerbs für den CHIO Aachen 2010 (9. bis 18. Juli) eingereicht haben. Und die Entscheidung fiel den Jurymitgliedern auch in diesem Jahr nicht leicht. „Es ist toll zu sehen, dass die Studierenden immer wieder neue und spannende Ideen für die Plakate entwickeln“, sagt Prof. Christoph M. Scheller vom Fachbereich Gestaltung, in dessen Seminar „Kampagnen 1, 2, 3“ auch in diesem Jahr die Plakatideen für das renommierte Pferdesportfest entstanden sind. „Und bei so vielen guten Ideen fällt die Auswahl natürlich schwer.“
Aber was macht ein Plakat eigentlich zu einem guten Plakat? Für Designer gehört es sicherlich zu den größten Herausforderungen. „Ein Plakat zu entwickeln, ist nicht einfach“, so Prof. Scheller, „denn es muss in kürzester Zeit die richtige Botschaft transportieren. Für das CHIO-Plakat war uns wichtig, dass es nah am Pferdesport, freundlich und facettenreich ist. Das wurde in den von uns ausgewählten Plakaten am besten umgesetzt.“ Fünf Plakate haben es letztendlich in die finale Runde geschafft. Ab Anfang Mai wird die Öffentlichkeit aus diesen fünf Entwürfen das beste Motiv auswählen (hier geht es zur Online-Abstimmung). In der Wochenendbeilage von Aachener Nachrichten und Aachener Zeitung werden die Motive zuvor noch ausführlich vorgestellt. Geschafft haben es in die finale Auswahl die Plakatideen von Dennis Hackhausen, Johanna Hagemann, Kathrin C. Böhm und zwei von Sandra Eikel. Doch am Ende kann es eben nur ein Plakat geben, das für den CHIO Aachen 2010 werben darf.
„Die Entwürfe sind so bunt wie der CHIO - Ich denke, dass der Wettbewerb wie im letzten Jahr ein großer Erfolg werden wird“, sagt Frank Kemperman, der Vorstandsvorsitzende des CHIO-Veranstalters Aachen-Laurensberger Rennverein. „Wir haben sehr vielfältige, tolle Arbeiten gesehen, die sich dem Pferdesport auf eine sehr interessante Weise nähern.“ Auch Prof. Scheller ist begeistert: „Ich bin stolz darauf, dass wir vom Fachbereich Gestaltung das wichtigste Sportereignis im Pferdesport mit gestalten dürfen. Ganz gleich, welches Plakat am Ende gewinnt, letztlich sind wir alle Gewinner.“
„Exzellente Ideen, fantasievoll umgesetzt“, so fasst Jury-Mitglied Manfred Kutsch, Redakteur beim Zeitungsverlag Aachen, die Vorschläge der Studenten zusammen. Neben ihm, Scheller und Kemperman gehörten noch die Düsseldorfer Designer Helen Hacker (Inhaberin Büro Grotesk) und Stefan Baggen (Inhaber BaggenDesign) der Jury an. Alle 19 Entwürfe werden im Rahmen des Weltfests des Pferdesports, CHIO Aachen 2010, ausgestellt.
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